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ZERTIFIZIERUNGSVERFAHREN DIN 77200-1

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Zertifizieren mit WERT – Sicherungsdienstleistungen nach DIN 77200-1

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Wir stehen für ein vertrauensvolles Datenmanagement

Das Zertifizierugsverfahren nach DIN 77200-1 gliedert sich, identisch zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, in einem 3-Jahres-Rhythmus.

  • Erstzertifizierung – das genaue Verfahren wird nachfolgend im Detail beschrieben.
  • Überwachungsaudit im ersten Jahr nach der Erstzertifizierung – Für die Überwachung wird der Aufwand auf Grundlage der Erstzertifizierung mit dem Faktor 0,5 angesetzt.
  • Überwachungsaudit im zweiten Jahr nach der Erstzertifizierung – Für die Überwachung wird der Aufwand auf Grundlage der Erstzertifizierung mit dem Faktor 0,5 angesetzt.
  • Verlängerungsaudit im dritten Jahr nach der Erstzertifizierung – Für die Verlängerung wird der Aufwand auf Grundlage der Erstzertifizierumg mit dem Faktor 0,75 angesetzt. Das Verlängerungsaudit muss spätestens 3 Monate vor dem Auslaufen des Zertifikates erfolgen.

Der Ablauf eines Audits gliedert sich in drei Phasen. Die hier dargestellten Punkte spiegeln den Ablauf einer Erstzertifizierung wider. Einzelne Punkte dieser Auflistung sind im Rahmen der Überwachungsaudits bzw. der Verlängerung nicht notwendig.

1. Auditvorbereitung DIN 77200
  1. Sicherheitsdienstleister reicht Antrag und Standortliste bei Qualidata GmbH ein
  2. Antragsprüfung, Erstellung des Auditprogramms und eines Angebots durch die Qualidata GmbH
  3. Angebotsannahme durch Ihr Unternehmen
  4. Vertragsabschluss zur Zertifizierung zwischen Sicherheitsdienstleister und Qualidata GmbH
  5. Beauftragung eines Auditors durch die Qualidata GmbH
  6. Terminabstimmung zwischen dem leitenden Auditor und dem Kunden
2. Auditdurchführung DIN 77200
  1. Sicherheitsdienstleister liefert geforderte Daten und eine Auftragsliste zur Ermittlung der Stichproben
  2. Sicherheitsdienstleister reicht geforderte Unterlagen und Nachweise nach DIN 77200-1:2017-11 Kap. 4.1 a) Nr. 5 und Kap. 4.2 a) ein
  3. Durchführung des Audits vor Ort
  4. Treffen von Auditfeststellungen durch den Auditor
  5. Empfehlung des leitenden Auditors zur Zertifizierung
3. Auditnachbereitung DIN 77200
  1. Erstellung des Auditberichts durch den leitenden Auditor
  2. Abarbeitung der getroffenen Auditfeststellungen durch den Sicherheitsdienstleister (Frist 3 Monate)
  3. Veto-Prüfung und Zertifikatsentscheidung durch Qualidata GmbH
  4. Zertifikatserstellung und -versand durch die Qualidata GmbH

 

Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens treffen die Auditoren, sofern relevant, Auditfeststellungen. Anders als bei der DIN EN ISO 9001 darf das Zertifikat nach DIN 77200-1 erst ausgestellt werden, wenn die Auditfeststellungen durch den Kunden behoben wurden. Hierfür gilt eine Frist von drei Monaten ab dem Zeitpunkt des Vor-Ort-Audits. Behebt der Kunde die Feststellung nicht fristgerecht bzw. innerhalb der Frist nicht vollständig, so darf das Zertifikat nicht ausgestellt werden. Diese Frist gilt auch bei Auditfeststellungen, welche innerhalb der Überwachung getroffen werden. Das beschriebene Vorgehen begründet sich durch Vorgaben der DIN 77200-3:2017-11 (Zertifizierungsverfahren zur Konformitätsbewertung von Sicherungsdienstleistungen nach DIN 77200-1) und muss von allen Zertifizierungsstellen angewendet werden.

Nach der erfolgreichen Zertifizierung sind unsere Kunden dazu verpflichtet der Qualidata GmbH wesentliche Änderungen mitzuteilen. Hierzu gehören z.B. Änderungen, die folgende Punkte betreffen:

  • Standort- und Namensänderungen des zertifizierten Sicherheitsdienstleisters
  • Änderungen in der Aufbauorganisation
  • Eigentümerschaft
  • Änderungen der wesentlichen Betriebsabläufe, die Auswirkungen auf den Geltungsbereich des Zertifikats haben

Informationen zur Verwendung   der Zeichen der Qualidata GmbH bzw. zum Entzug von Zertifikaten können der Zertifizierungsordnung DIN 77200 entnommen werden.